Archiv der Kategorie: Human Resources

Führung, Verantwortung und Erfolg

Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll

Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll

Was ist Erfolg? Welche Voraussetzungen braucht er? Was ist der Preis des Erfolges? Diese Fragen werden immer, wieder gemeinsam und getrennt, beleuchtet. Vor allem der Preis des Erfolges wird kontrovers diskutiert, wenn wie aktuell in der Schweiz ein Manager keinen anderen Ausweg sieht als den Tod.
Ohne auf den aktuellen Fall näher eingehen zu können, bietet sich hier doch die Notwendigkeit, grundsätzlich über Führungsverantwortung und Erfolg nachzudenken. Weiterlesen

Mobbing in Unternehmen – nicht mit Thomas Derale

Lesenswerter Beitrag über Mobbing am Arbeitsplatz in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Juli 2013

Lesenswerter Beitrag über Mobbing am Arbeitsplatz in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Juli 2013

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung findet sich ein spannender Beitrag zum Thema „Mobbing in der Arbeitswelt“. Darin heisst es unter anderem, dass der Schaden, den die deutsche Wirtschaft durch Mobbing erleidet, jährlich rund 15 bis 20 Milliarden Euro beträgt. Eine durchschnittliche Fehlzeit durch Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Beeinträchtigung ist mit 37 Tagen mehr als doppelt so lange wie der typische statistische Krankheitsfall in deutschen Unternehmen.

In einem Schreiben an die Redaktion der Süddeutschen habe ich darauf hingewiesen, dass es Möglichkeiten geben könnte, für mehr Wertschätzung und damit für mehr Wertschöpfung in der deutschen Arbeitswelt zu sorgen. Mein Schreiben hat folgenden Wortlaut: Weiterlesen

Der Vorteil der Geschichte von Thomas Derale

Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale

Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale

Die Feedbacks auf dieses Blog sind eine große Freude. Erst heute hat mir ein Unternehmer, den ich bei der Einführung der Thomas Derale Philosophie begleiten darf, bestätigt, wie relevant die Beiträge für ihn sind. Und dass, obwohl unser Unternehmen Derale-Consulting noch nicht sehr lange am Markt operiert und demzufolge viele Beispiele auf Erfahrungen beruhen, die aus anderen Unternehmen übertragen wurden. Was die Inhalte keineswegs entwertet. Schliesslich ist der Sinn dieses Blogs genau so wenig wie der von Derale-Consulting ein Absolutheitsanspruch: Die Vision von Thomas Derale, das Big Five for Life Konzept, ist nicht die allein selig machende Wahrheit. Darum geht es nicht. Der große Vorteil der Geschichte von Thomas Derale ist seine leichte Übertragbarkeit, die einfache Verständlichkeit einer großen Summe von Prinzipien herausragender Unternehmensführung. Im Vorspann ist ausdrücklich davon die Rede, dass dieses Konzept die verdichtete Essenz darstellt von Gesprächen mit mehr als 100 Führungspersönlichkeiten auf der ganzen Welt.
Führungspersönlichkeiten, zu denen auch James Green zählen könnte. Es ist wohl kein Zufall, dass mir heute sein Blogpost über Lektionen auf den Bildschirm kam, die James aus seiner Zusammenarbeit mit Steve Jobs gelernt hat. Weiterlesen

Henne oder Ei?

© koszivu - Fotolia.com

© koszivu – Fotolia.com

Wie führe ich Mitarbeiter so, dass sie ihr volles Potential entfalten können? So, dass es dem Unternehmen genau so gut tut, wie den Menschen, die in ihm und für es arbeiten.
Zuweilen hat man den Eindruck, dass es eine klassische Henne/Ei-Situation ist: Vorrang haben die Betriebsergebnisse. „Weiche Faktoren“ gelten als „nice to have’s“ und nicht als „must“ In der Denke vieler Manager: nur wenn es dem Unternehmen gut geht, kann es es sich leisten, seine Mitarbeiter besser zu behandeln als nötig. Doch: wann geht es ihm gut? Ist eine Mitarbeiter-orientierte Führung nur möglich, wenn ausreichend positive Ergebnisse erzielt werden? Das würde bedeuten, gute Führung ist eine Belohnung für Mitarbeiter, die sie sich zuvor selbst verdienen müssen. Am Beginn eines Unternehmens werden noch keine Gewinne erzielt; ist der anscheinend aufwändigere Führungsstil also eine Investition, die zum Start-Up in die Finanzplanung eingestellt und vorfinanziert werden muss, damit sie sich über gute Ergebnisse auszahlt? Weiterlesen

Ziele für das neue Jahr

Viele Führungskräfte nutzen diese Tage „zwischen den Feiertagen“ zur Rückschau auf das vergangene Jahr und zur Planung ihrer Erfolgs-Ziele für 2013. Abgesehen davon, dass es wenig aussichtsreich ist, „Erfolg“ zu planen, wenn nicht klar ist, was wirklich zählt im Leben, also wenn keine Klarheit über die eigenen Big Five for Life besteht, hat mich dieser Beitrag von Leadership Freak Dan Rockwell dazu angeregt, die Bedeutung des Ansatzes von Thomas Derale für die Jahresplanung zu betonen. Weiterlesen

Das ist nicht gesund

Der »gelbe Schein« von Komiker Atze Schröder. Wenn Arbeitnehmer die Arbeitsunlustbescheinigung vorlegen, ist es bereits zu spät. Das Problem beginnt viel früher.

Arbeitgeber haben das Recht, von krankheitsbedingt abwesenden Arbeitnehmern bereits vom ersten Tag an die Vorlage eines ärztlichen Attests zu verlangen. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Zwar ist dies keine Plattform zur Diskussion juristischer Probleme. Wohl aber ein Ort, an dem Möglichkeiten aufgezeigt werden, den (betriebswirtschaftlichen) Erfolg von Unternehmen durch einfache aber wirkungsvolle Führungsprinzipien zu steigern. Wenn ein Unternehmen (auch ein öffentlich-rechtlicher Sender) seinen Mitarbeitern abverlangt, Krankheit nachzuweisen, ist dies kein arbeitsrechtliches Problem. Es ist ein Problem der Führung.

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Studie: Work/Life-Balance in deutschen Unternehmen aus dem Gleichgewicht

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Was die Arbeitswelt aus uns macht, titelt DIE ZEIT in dieser Woche und beklagt, dass deutsche Unternehmen ihren Mitarbeitern mit zu viel Spaß-Angeboten („Panzerfahren in der Uckermark“) zu nah auf die Pelle rücken. Gefragt sei vielmehr Abstand. Sinnsuche, so das Wochenblatt, habe am Arbeitsplatz auch nichts zu suchen.
Eine Studie der Unternehmensberatung Tower Watson unter Praktikern aus Unternehmen kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Work/Life-Balance der Beschäftigten ist nur bei einem Drittel aller Unternehmen in Ordnung. Der Druck auf die Mitarbeiter ist danach fast jedem zweiten Chef häufig zu hoch. Dennoch ziehen viele Unternehmen nicht die richtigen Konsequenzen und richten ihre Personalentwicklung ganzheitlich auf die Beschäftigten aus, hat die Studie ermittelt.

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